Hinweis: Die Inhalte dieser Webseite dienen der allgemeinen Information. Verbindliche und tagesaktuelle Angaben zu Förderprogrammen und Gesetzgebung erhalten Sie auf energiefranken.ch, beim Bundesamt für Energie und auf der offiziellen Webseite Ihres Kantons.

Eigenverbrauch vs. Einspeisung: Was lohnt sich mehr?

Veröffentlicht am 12. Januar 2025 | Verbrauch Check

Eigenverbrauch vs. Einspeisung: Was lohnt sich mehr?

Die Schweizer Solarbranche entwickelt sich rasant weiter. Im Bereich Verbrauch und Eigenverbrauch gibt es zahlreiche neue Entwicklungen, die für Eigenheimbesitzer und Unternehmen gleichermassen relevant sind. In diesem Beitrag beleuchten wir das Thema „Eigenverbrauch vs. Einspeisung: Was lohnt sich mehr?" umfassend und praxisnah.

Die aktuelle Situation in der Schweiz

Die Schweiz setzt verstärkt auf erneuerbare Energien. Mit dem revidierten Energiegesetz und zahlreichen kantonalen Förderprogrammen wird der Ausbau der Solarenergie gezielt unterstützt. Besonders im Bereich Strom zeigt sich ein deutlicher Trend: Immer mehr Schweizer Haushalte entscheiden sich für eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach.

Die Kosten für Solarmodule sind in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken, während die Effizienz stetig gestiegen ist. Das macht Solaranlagen zu einer der attraktivsten Investitionen für Eigenheimbesitzer in der Schweiz. Mit einer durchschnittlichen Amortisationszeit von 8-12 Jahren und einer Lebensdauer von über 25 Jahren rechnet sich die Investition langfristig.

Wichtige Aspekte für Schweizer Eigenheimbesitzer

Wenn es um Energie geht, sollten Sie mehrere Faktoren berücksichtigen. Die Ausrichtung und Neigung Ihres Daches, die lokalen Sonnenstunden und natürlich Ihr persönlicher Energiebedarf spielen eine entscheidende Rolle bei der Planung Ihrer Solaranlage.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Wahl des richtigen Partners. Achten Sie auf zertifizierte Fachbetriebe mit nachweisbarer Erfahrung in der Schweiz. Referenzprojekte und Kundenbewertungen geben Aufschluss über die Qualität der Arbeit.

Praxistipps und Empfehlungen

Basierend auf unserer Erfahrung im Bereich Kosten empfehlen wir folgende Schritte:

Förderungen und finanzielle Vorteile

Die Schweiz bietet attraktive Fördermöglichkeiten für Solaranlagen. Die Einmalvergütung (EIV) des Bundes deckt bis zu 30% der Investitionskosten ab. Zusätzlich bieten viele Kantone und Gemeinden weitere Zuschüsse an. Steuerlich können die Investitionskosten als wertvermehrende Massnahmen abgezogen werden.

Die aktuellen Einspeisetarife variieren je nach Energieversorger, liegen aber typischerweise zwischen 8 und 15 Rappen pro kWh. Mit einem Batteriespeicher können Sie Ihren Eigenverbrauchsanteil deutlich erhöhen und somit den teuren Netzbezug reduzieren.

Fazit

Das Thema „Eigenverbrauch vs. Einspeisung: Was lohnt sich mehr?" wird für Schweizer Eigenheimbesitzer immer relevanter. Die technologische Entwicklung, sinkende Kosten und attraktive Rahmenbedingungen machen Solarenergie zu einer der besten Investitionen für die Zukunft. Nutzen Sie jetzt die Gelegenheit und informieren Sie sich über Ihre Möglichkeiten.

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Planung und Installation

Der Weg zur eigenen Solaranlage beginnt mit einer professionellen Dachanalyse. Dabei werden Ausrichtung, Neigung, Verschattung und Statik geprüft. Süd-, Südost- und Südwestdächer mit 15–35° Neigung sind ideal. Aber auch Ost-West-Anlagen sind wirtschaftlich sinnvoll und liefern eine gleichmässigere Stromproduktion über den Tag. Die Montage dauert typischerweise 2–3 Tage für ein Einfamilienhaus. Der Installateur kümmert sich um die Baubewilligung, den Netzanschluss und die Anmeldung bei Pronovo für die Einmalvergütung. Nach der Inbetriebnahme können Sie Ihre Stromproduktion per App überwachen und Ihren Eigenverbrauch optimieren. Ein jährlicher Check durch den Fachmann sichert die langfristige Leistung.

Solarstrom und Elektromobilität

Die Kombination von Solaranlage und Elektroauto ist besonders attraktiv. Ein E-Auto verbraucht rund 15–20 kWh pro 100 km – bei 15’000 km Jähresfahrleistung sind das etwa 2’500 kWh. Mit einer 10-kWp-Anlage produzieren Sie in der Schweiz jährlich rund 10’000 kWh – mehr als genug für Haushalt und Auto. Wer sein E-Auto tagsüber zu Hause laden kann, nutzt den Solarstrom direkt und spart die teuren öffentlichen Ladetarife. Eine smarte Wallbox mit Solarstrom-Optimierung lädt das Auto bevorzugt dann, wenn die Sonne scheint. So fahren Sie praktisch gratis – und CO₂-neutral. Die Investition in eine Wallbox liegt bei CHF 1’500–3’000 inklusive Installation.

Eigenverbrauch steigern: Wirtschaftliche Strategien

In der Schweiz liegt der durchschnittliche Eigenverbrauchsanteil ohne zusätzliche Massnahmen bei rund 25–35 Prozent. Das bedeutet, dass ein Grossteil des selbst produzierten Solarstroms ins Netz eingespeist wird – oft zu einem deutlich niedrigeren Tarif als der Bezugspreis. Wer seinen Eigenverbrauch auf 60–80 Prozent steigern möchte, muss gezielt in Technologie und Verhaltensänderung investieren. Zeitgesteuerte Geräte wie Geschirrspüler, Waschmaschinen und Tumbler sollten bevorzugt während der Mittagsstunden laufen, wenn die Solarproduktion am höchsten ist. Ein Batteriespeicher mit 5–10 kWh Kapazität kann den Eigenverbrauch um weitere 20–30 Prozentpunkte erhöhen. Auch die Kombination mit einer Wärmepumpe oder einem Elektroboiler ermöglicht es, überschüssigen Solarstrom sinnvoll zu nutzen, anstatt ihn günstig ins Netz abzugeben.

Regulatorische Rahmenbedingungen in der Schweiz

Die Schweizer Energiepolitik fördert den Eigenverbrauch aktiv. Seit 2018 können sich Mehrparteienhäuser zu sogenannten Zusammenschlüssen zum Eigenverbrauch (ZEV) formieren. Dies ermöglicht es Mietern und Eigentümern, den auf dem Dach produzierten Solarstrom gemeinsam zu nutzen. Die Einmalvergütung (EIV) des Bundes deckt bis zu 30 Prozent der Investitionskosten, was die Amortisationszeit deutlich verkürzt. Ab 2025 gelten zudem neue Regelungen für die Rückspeisung: Die Einspeisevergütung wird stärker marktabhängig gestaltet, was den Anreiz für einen hohen Eigenverbrauch weiter verstärkt. Kantone wie Zürich, Bern und Luzern bieten zusätzliche kantonale Förderprogramme, die den Umstieg auf Solarenergie noch attraktiver machen.

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